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…war ich unterwegs. York, Hamburg, Frankfurt, Oslo, die Berge Norwegens, Manchester, London und Oxford. In York gab es kulturelles zu sehen – In Hamburg die Familie und Freunde – 24 Stunden mit Freunden in Frankfurt – Sightseeing in Oslo und den Bergen mit einer Freundin – Essen und Musik in Manchester und London und reichlich viel Spaß in Oxford.
Innerhalb 23 Tage war ich in 9 Städten (inkl. Liverpool). Das macht im Schnitt 2,5 Tage pro Stadt. Erstaunlich. Eventuell ein Zeichen der Unentschlossenheit oder doch Neugierde? Wie auch immer, das Reisen bringt Spaß. Es ist aufregend und doch anstrengend. Aber nichts ist schöner. Abgesehen wenn man sich von den Liebsten trennen muss. Denn die 2 x 4 Tage waren für meinen Geschmack ein wenig zu kurz. Vor allem wenn man beachtet, dass mein nächster Aufenthalt in der Heimat noch offen steht. Juni? Juli? Oder doch erst August? Wir werden sehen. Ich lass es euch wissen.
Kulturell ist auch einiges passiert in den letzten Wochen. Eine kurze Zusammenfassung der :
Nine Inch Nails am 04.04.07 in der Jahrhunderthalle, Frankfurt am Main. Ein Wahnsinn! Was für ein genialer Auftritt von einer unglaublich legendären und revolutionären Band mit einem wunderbar amüsanten Publikum, völlig und komplett versunken in der Musik.
Faithless am 16.04.07 in der Großen Freiheit 26, Hamburg. Es war eng und heiß, aber voller Energie. Zwar wäre eine größere Halle oder am besten noch ein Open-Air angenehmer gewesen, aber die Engländer haben es trotzdem geschafft die Leute zu begeistern. Zu mindest hat meine Mutter wie wild getanzt! Herrlich. Einzigartig. Wunderbar.

Lostprophets am 19.04.07 in der MEN Arena, Manchester und am 22.04.07 in der Wembley Arena, London (ausverkauft). Vor 3 Jahren hatte ich die Waliser (aus Versehen) bei Rock im Park kennen gelernt. Damals haben sie noch einer der ersten Slots bei dem Festival (immerhin) auf der Center Stage gespielt. Deren Namen sagte mir nur vage etwas. Hier in England haben sie ihre erste Arena Tour absolviert. 2 der Abende waren ausverkauft, die anderen beiden gut besucht (in Manchester waren 12.000 Leute). Die Show war einfach unglaublich! Manchester besser als London. Noch nie habe ich eine junge (Rock) Band gesehen, die so erfolgreich und sensationell eine 90-minütige Show spielt. Nur schade, dass sie es in Deutschland nur auf kleinere Bühnen schaffen, denn sie haben das Potential es ganz weit nach oben und auf die riesigen Bühnen zu schaffen. Ich bin gespannt was passiert, denn an dem nächsten Album wird schon gearbeitet.
Als nächstes steht Rock Im Park an. Ich spüre es wird etwas ganz großes. Wie immer.

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Hallo hallo,
entschuldigt die lange Schreibpause, aber ich war schlicht und ergreifend zu faul.
Wie manche wissen habe ich es vor Weihnachten nach Hamburg geschafft um ein paar wunderbar entspannte Tage mit einigen Freunden und der Familie zu verbringen. Leider habe ich es wie immer nicht geschafft alle zu sehen, die ich sehen wollte, aber das können wir hoffentlich im Februar nachholen, wenn ich vom 11.-15.02. in der Heimatstadt bin.
Über die eigentliche Weihnachtszeit war ich mit der Familie in Florida (wie immer) und es war eine traumhafte Zeit. 2 Wochen voller Entspannung, ohne Sorgen und viel Sonnenschein und Freude. Ich habe die meiste Zeit mit Bekannten aus Pennsylvania am Strand oder auf Fahrradtouren verbracht. Einfach herrlich!
Das Weihnachtsessen war wie jedes Jahr ein voller Erfolg. Meine Mutter war wie immer total gestresst, die Herren haben herrlich zugeschaut, während die Damen gearbeitet haben und Lenny hat eins seiner besten Filet Steaks gemacht. Und der obligatorische Weihnachtsstreit wurde nach 1,5 Std. von Otto angezettelt, sodass wir den Hauptgang und teils der Nachspeise unter herrlichem Geschrei genossen konnten. I found it highly amusing – I’m serious. It was amazing!
Das zweite Weihnachtsessen (am 25.) wurde dann etwas friedlicher verbracht.
Am 30.12. wurden wir von Freunden aus London auf eine Segeltour durch die British Virgin Islands in der Karibik eingeladen. Es war ein absoluter Traum.
Kein Handy, kein Internet, nur das Meer, gute Gesellschaft, tolles Essen und ein gutes Buch, das war alles was man hatte. Back to basics. – Naja, fast. Das Schiff war bestens ausgestattet mit mp3 player, herrlichen Duschen, gemütlichen Betten, etc. Nicht ganz das echte Segelerlebnis wie mein Vater andeutete. Meine Mutter hat es bestens genossen, obwohl sie am ersten Tag Seekrank wurde.
Hier sind ein paar Bilder, die ich auf der Segeltour geschossen habe (mit meiner neuen Canon 400d Spiegelreflexkamera, die es zu Weihnachten gab! I love it!)
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Hier in Liverpool ist allerdings der Alltag wieder eingekehrt. Vorlesungen, Seminare, und jede Menge Arbeit. Und jede Menge Feiern. Die letzten 3 Abende war ich unterwegs und jetzt sitze ich hier mit einer großen Kanne Ingwer Tee und jeder Menge Ricola Bon Bons.
Ab ins Bett, sage ich.
Auf wieder sehen und bis bald.
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Entschuldigt meine lange Abwesenheit… Es war einfach so viel los in den letzten Wochen.
Gehen wir 3 Wochen zurück. Am 21.10. bin ich in Hamburg gelandet nach einer längeren Nacht in Liverpool. Erste Stopp war das obligatorische Mittagessen bei Toni im L’Europeo gleich gefolgt von einem Besuch in der Color Line Arena zu den Proben der 50 Jahre Bravo Show. Es war das zweite Mal, dass ich bei einer so großen TV-Aufzeichnung dabei war – unglaublich was für ein Aufwand betrieben wird um 2 Std. TV-Entertainment zu produzieren. Die Bühne war gigantisch. Nur leider finde ich TV-Aufzeichnungen in großen Sälen immer schwierig, da es im Saal konstant hell ist und es kommt nie eine intime gemütliche Atmosphäre auf. Dann ging es für etwa 2 Stunden nach Hause zum Auffrischen. Es war toll wieder in der gewohnten Umgebung zu sein. Allerdings war ich zu erst ein wenig verloren, weil man nicht mehr so rech weiß, was man jetzt als zuhause bezeichnen soll. Denn mein neues Leben findet hier in Liverpool statt, aber Hamburg ist und wird auch immer mein wahres zuhause sein.
Zurück zur 50 Jahre Bravo Show: Die Show selbst war tierisch langweilig. Im Saal hat man kaum was verstanden und die einzigen Acts die ein wenig interessanter waren, war Roxette und Take That. Marc Owen hat mir auf dem Flur sogar zugezwinkert… Ich bin schnell davon gelaufen. Ich habe einfach Angst vor Leuten die so bekannt sind. Ich weiß nicht wieso. Und die Aftershow Party (im Edelfettwerk, wer noch nie da war, muss es sich unbedingt mal anschauen) war zwar schön gestaltet, mit tollem Essen und Schokoladenfontäne von Herrn Hauser (Süllberg), aber irgendwie wollte ich nur noch in mein Bett. Und mir ist klar geworden, dass die Aftershow-Partys noch so gut sein können, ich aber lieber meine wertvolle Zeit in Hamburg mit meinen Freunden verbringen möchte. Also habe ich dann am Sonntag, nach einer tollen Nacht in meinem eigenen Bett, ein paar meiner Freunde getroffen und war im Jenisch Park als auch im Hirsch Park spazieren. Ein absoluter Traum. Und Montag ging es grandios weiter: ein längerer Besuch bei edel um all meine lieben ex-Kollegen zu sehen. Abends hatte ich meine geliebten Freunde um mich gescharrt und eine kleine Dinnerparty veranstaltet. Wir haben bis 3 Uhr Morgens geredet und diskutiert. Herrlich. Ich kann es kaum erwarten bis Ihr endlich mal nach Liverpool kommt! Damit ihr einen Eindruck von meinem neuen Leben bekommt. Denn ich möchte es so gerne mit Euch teilen.
Und am Dienstag kam dann die große Umstellung: Ich habe meine Haare braun gefärbt. Ja. Sie sind jetzt braun. Und soweit habe ich nur Komplimente erhalten.

Abends ging es dann zu 7 Zwerge 2 Premiere im Cinemaxx – Meine inoffizielle Abschiedsparty. Der Film hat mir sehr gut gefallen. Es gab so einige Szenen, in denen ich herzhaft gelacht habe. Also schaut Euch den Film an!
Es war toll so viele bekannte Gesichter auf der Party zu sehen. Die ganze Band von Otto, Roxy, Uriz, David, Henning Lohner, Benjamin und natürlich Hakan, der aus Düsseldorf angereist ist. Ich hatte einen wundervollen (schlaflosen) letzten Abend.
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